ULER erklärt… die 5 größten Haar-Mythen

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Es ist wieder Freitag und das bedeutet, heute ist Hairday auf evenlySPREAD! Art-Director Susanna Rockenbauer-Uler ist seit 30 Jahren im Friseurbusiness und klärt uns diesmal über haarsträubende Haar-Mythen auf und verrät, was stimmt und was nicht. Denn gerade weil das Thema Haare so bedeutungsvoll für uns Frauen ist, sind der Vielfalt und Fantasie rund um Haare keine Grenzen gesetzt.

  1. Regelmäßig Spitzen schneiden, lässt Haare schneller wachsen

Susanna Rockenbauer-Uler (S): Das Schneiden der Haare beeinflusst deren Wachstum in keinster Weise − sie wachsen dadurch weder schneller noch langsamer.

  1. Haarpflegeprodukte auf Koffeinbasis helfen gegen Haarausfall

S: Aus biologischer Sicht ist Kopfhaar heutzutage überflüssig, was Betroffene nicht unbedingt beruhigen dürfte. In manchen Laborversuchen regte Koffein bereits Haarfollikel zum Wachsen an. Ob der Wirkstoff in der kurzen Einwirkzeit von Shampoos weit genug in die Kopfhaut eindringen kann, bleibt offen.

© O’Right

  1. Häufiges Haare waschen, fördert das Nachfetten

S: Das stimmt so nicht. Fettiges Haar hängt von unterschiedlichen Aspekten ab wie z.B. vom Alter, Hauttyp sowie vom Lebensstil. Hochwertige Shampoos, wie etwa die Camellia Linie von O’right, besitzen Rückfetter, die den Fettfilm der Haut regulieren.

  1. Je länger eine Haarkur einwirkt, desto intensiver wirkt sie

S: Das stimmt nur teilweise. Die Wirkung entfaltet sich je nach Pflegeprodukt unterschiedlich. Die Verlängerung der Einwirkzeit hat nur kleine, positive Effekte. Unter Wärme (z.B. mittels Handtuch) wird die Wirkung von Haarkuren sicherlich verstärkt.

  1. Der Mythos der 100 Bürstenstriche

S: Naja, durch das Bürsten wird die Haarstruktur geglättet, die Haare werden entwirrt und das Licht kann sich besser auf der Haaroberfläche brechen. Außerdem wird auf diese Weise das natürliche Fett in den Längen verteilt und dient als Schutzmantel. Das Ergebnis ist glänzendes Haar. Hundert Bürstenstriche sind hierfür aber nicht notwendig.

 

Foto von Susanne Rockenbauer-Uler und Beitragsbild

© Philipp Lipiarski / www.lipiarski.com

 

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